Liebe Schachfreundinnen und Schachfreunde,
bitte findet nachstehend die Einladung zu unserer Jahreshauptversammlung 2026 auch auf diesem Wege.
Liebe Schachfreundinnen und Schachfreunde,
bitte findet nachstehend die Einladung zu unserer Jahreshauptversammlung 2026 auch auf diesem Wege.
In der vorletzten Runde der Kreisliga K2 gelang SF Fürth 3 am 22.03.2026 ein wichtiger 3½:2½‑Heimsieg gegen den ST Röttenbach 1, der nun den sicheren Klassenerhalt bedeutet. Der Wettkampf begann ideal, denn an den Brettern 1 und 2 traten die Gäste nicht an, sodass Alexander und Ulrich kampflos für eine schnelle 2:0‑Führung sorgten. Uwe bekam mit Weiß Caro‑Kann aufs Brett und wählte das aggressive Van‑Henning‑Gambit. Nachdem er den Bauern früh zurückgewann und später sogar eine Figur mehr hatte, entschied er sich – gesundheitlich angeschlagen und angesichts der Mannschaftsführung – für ein mannschaftsdienliches Remis. Dmitry sah sich am fünften Brett einem druckvoll gespielten Londoner System gegenüber, verteidigte jedoch umsichtig und geduldig. In einem langwierigen Endspiel verlor sein Gegner schließlich die Übersicht und übersah ein Matt, wodurch Dmitry den entscheidenden vollen Punkt beisteuerte. Weniger Glück hatte Vlad: In einer zunächst ausgeglichenen Stellung gegen die Tschechische Verteidigung übersah er eine folgenschwere Fesselung von Dame und Turm und musste die Partie aufgeben. Auch Peter M. musste sich geschlagen geben, nachdem er eine Qualität einbüßte und dem gegnerischen Freibauern nicht mehr Einhalt gebieten konnte. Am Ende reichte die starke Ausbeute an den vorderen Brettern für einen verdienten 3½:2½‑Erfolg. Damit hat SF Fürth 3 bereits vor der letzten Runde den Klassenerhalt sicher und ist unabhängig vom Saisonfinale nicht mehr abstiegsgefährdet. (Bericht Dmitry K., Mannschaftsführer SF Fürth 3)
Reiner „The Hero“ sorgt an Brett 8 für den Unterschied zum 4,5:3,5!
Am Freitag, den 20. März 2026, stand die 8. Runde in der K1 an. Die Ausgangslage war kritisch: Um dem drohenden Abstieg zu entkommen, war ein Sieg Pflicht.
Wir konnten in Bestbesetzung mit der Stammmannschaft antreten. Pünktlich um 19:30 Uhr folgte die Brettfreigabe und die Spannung in der Arena stieg spürbar. In den ersten 2,5 Stunden tasteten sich beide Teams ab – relativ ausgeglichene Stellungen prägten das Bild. Fast zeitgleich einigten sich Georg an Brett 7 und Tobias an Brett 4 auf solide Remisen. Ein gerechtes 1:1.
Doch dann zog ein Sturm auf: Alex verlor nach einer tückischen Taktik an Brett 1 und Rihart
musste sich seinem DWZ-stärkeren Gegner geschlagen geben. 1:3 – die Stimmung war im Keller. Aber der Kampfgeist der SF Fürth war noch nicht gebrochen! Wolfgang an Brett 6 steuerte ein souveränes Remis zum 1,5:3,5 bei. Es kam Sepps Sternstunde: Der Gegner wollte die offene g-Linie zum Generalangriff nutzen, doch Sepp antizipierte den Plan meisterhaft. Er verhaftete den gegnerischen Turm und sperrte ihn im wahrsten Sinne des Wortes ein! Anschluß zum 2,5:3,5!
Unser Topscorer Nick schlug anschließend eiskalt zu: Seine zwei Mehrbauern verwertete er ebenso souverän wie kaltblütig! 3,5:3,5 – alles wieder offen!
Es kam zum ultimativen Showdown an Brett 8. Unser Reiner hatte die Qualität weniger (Springer gegen Turm), dafür einen Bauern mehr. Je länger die Partie dauerte, desto größer wurden Reiners Remischancen und baute eine uneinnehmbare Festung auf. Sein Gegner, der bedingungslos auf Sieg spielte, verlor die Geduld. In einem verzweifelten Versuch opferte er seinen Turm gegen den „königlichen Springer“, um den Bauern zu verschlingen.
Ich war live dabei und sah es sofort: Der Gegner hatte sich verrechnet! Durch präzisen Zugzwang erbeutete Reiner die verbliebenen weißen Bauern. Die Umwandlung des schwarzen Freibauern war nicht mehr zu verhindern. In aussichtsloser Lage strich der Gegner die Segel und gab auf. Sieg! Die Sensation war perfekt! Durch diesen epischen Erfolg haben wir es in der letzten Runde zu Hause gegen Kirchehrenbach 1 selbst auf dem Brett, den Klassenerhalt zu sichern. Danke an alle für diese phänomenale Mannschaftsleistung! (Bericht Tobias H., Mannschaftsführer SF Fürth 2)
Auch für unsere Erste war der vergangene Sonntag, 08.03.2026 ein glückloser Tag. Es kam der SC Postbauer-Heng 1 zu Gast, der bislang Tabellendritter war. Sie traten ohne ihre Top 3 Bretter an und hatten ab Brett 4 Ersatzspieler dabei, die mit DWZ um die 1800 nicht zu unterschätzen waren. Wir waren motiviert angetreten und hatten nur André nicht dabei und spielten bestmöglich mit Steffen auf Brett1, Daniel auf Brett 2, Ditti auf Brett 3 usw. bis zum Günther auf Brett 8 ohne Ersatz und ich konnte als Käpten von außen die Geschehnisse verfolgen. Es begannen alle Partien unspektakulär, bis auf die vom Cräck auf Brett 4. Dessen Gegner spielte ein Benko-Gambit und gab früh einen Bauern her für eine Gegenspiel auf der a- und b-Linie. Nach ca. 1 3/4 Std. Spielzeit bot der Gegner überraschend ein Remis an, welches Cräck annahm. Kurz darauf remisierte auch Heinz auf Brett 7 in ausgeglichener Stellung. Danach passierte erstmal eine Zeit lang nichts an zählbaren Ergebnissen, jedoch verschlechterten sich bei den meisten übrigen Brettern von uns die Stellungen. So gab Robi an Brett 5 und meiner Meinung nach unforciert eine Qualität her und stand damit schlechter, und auf Brett 8 führte beim Günther der Qualitätsverlust zum Zusammenbruch der Stellung und zur Aufgabe um 17:25 Uhr. Fünf Minuten später musste auch Ditti sich auf Brett 3 geschlagen geben. Er stand lange solide, gab nach besserer Stellung vom Gegener mit Mehrbauern im Springer-/Bauerenendspiel auf. Es stand 1:3 gegen uns und die inzwischen sehr brenzliche Stellung von Steffen an Brett 1 mit dauerhaften Mattdrohungen durch bei Fehler mögliche Opferkombination auf g6 ließ aber ein Gegenspiel zu und zwang seinen Gegner zum Dauerschach und letzlich zum Remis zu zwischenzeitlichen 1,5:3,5. Von uns stand nur noch Tomasz an Brett 6 mit seiner wilden und offenen Stellung leicht im Vorteil und es kam die letzte Viertelstunde ab 17:45 mit allen Entscheidungen: Daniel verlor mit Qualitätsrückstand im Endspiel, ebenso Robi an Brett 5. Nur Tomasz freute sich über die etwas verfrühte Aufgabe seine Gegners, der nach Analyse noch ein Remis dringehabt hätte. Das war mal wieder nichts, 2,5 : 5,5 verloren. Wir stehen unverdient nun auf Platz 8 und haben am 19.04. beim TSV Cadolzburg auswärts und am 03.05. daheim gegen SC Schwanstetten noch alles in eigener Hand. (Bericht: Dieter, Käpten 1.Mannschaft)
SF Fürth 3 verliert am Freitag, 27.02.2026 stark ersatzgeschwächt beim SC Uttenreuth 2 deutlich
Bereits vor der 7.Runde des Auswärtsspiels der Dritten in der Kreisliga 2 waren es für Mannschaftsführer Dmitry keine guten Aussichten. Es haben reihenweise Spieler zum Wettkampf nicht zusagen können und ein Antreten stand auf Messers Schneide. Letztlich konnten wir bis einen Tag vorher vier Spieler stellen. Am Spieltag selber kam der nicht mehr erwartet der fünfte Mann hinzu und wir haben nur Brett 2 kampflos hergeben müssen. Leider war es dann im Spielverlauf irgendwann erwartbar, dass wir nicht an allen Brettern der DWZ-stärkeren Gegner punkten würden. Lediglich Jürgen an Brett 1 remisierte und Uwe an Brett 4 gewann seine Partie. So fuhren wir mit 1,5 : 4,5 heim, jedoch mit der Gewissheit, dass durch das zu Anfang aufgebaute Punktepolster der Klassenerhalt ziemlich sicher ist. (Bericht: 1.Vors.)
Krachender Heimniederlage der SF Fürth 2 gegen Tabellenführer SV Bubenreuth 1 in der Kreisliga 1 / wichtiger Fokus nun auf den Klassenerhalt
Am vergangenen Sonntag, 01.03.2026 stand das erwartet schwere Match gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter aus Bubenreuth an. Trotz des Einsatzes unserer Stammbesetzung (Ulli ersetzte Georg) mussten wir uns am Ende deutlich unter Wert geschlagen geben. Der Auftakt verlief zunächst ausgeglichen: An den Brettern 6 und 8 erkämpften Wolfgang und Ulli in stabilen Stellungen zwei schnelle Remisen zum 1:1 Zwischenstand. Nach gut drei Stunden Spielzeit wendete sich jedoch das Blatt. An den Spitzenbrettern leisteten Alex und Rihart gegen ihre DWZ-starken Gegner (über 2000!) lange Widerstand, mussten sich aber schließlich der spielerischen Klasse geschlagen geben. Besonders bitter: Rihart hatte lange Zeit einen Mehrbauern, konnte diesen jedoch nicht verwerten. In der Folge riss der Faden komplett. Nacheinander verloren Sepp, Nick, Reiner und auch Tobias‘ Partie. Besonders schmerzhaft war seine Niederlage, da er zwischenzeitlich auf Gewinn stand, in der Zeitnot jedoch die Übersicht verlor.
Fazit: Ein 1:7 klingt hart, spiegelt aber nicht den Kampfgeist wider, da viele Partien lange Zeit auf Messers Schneide standen. Durch den Sieg von Wilhermsdorf/Langenzenn rutschen wir auf Platz 8 ab. Dennoch: Wir haben den Klassenerhalt in den verbleibenden zwei Runden noch in der eigenen Hand. Wir werden die Fehler analysieren und im Endspurt alles geben! (Bericht: Tobias, Mannschaftsführer, 2. Mannschaft SF Fürth)