Zur letzten und neunten Runden wollte und sollte die Erste nochmal alle Kräfte mobilisieren, denn in 2026 hatten die SF Fürth 1 noch keinen Sieg eingefahren. Am vergangenen Sonntag, 03.05.2026 kam es daheim zum Showdown mit der 9.Runde gegen SK Schwanstetten 1, den Vorletzten in der Bezirksliga 1. Wir konnten von Schwanstetten nicht mehr überholt werden, egal wie wir spielen würden, jedoch könnte sich der SK Herzogenaurach 3 bei einem Sieg beim FSV Großenseebaches und einem 4:4 unsererseits vor uns setzen und wir dann aufgrund der Brettpunkte nur auf dem achten Platz landen. Es herrschte auch Unsicherheit, wieviele Mannschaften heuer absteigen werden, zwei oder mehr?. Von daher traten wir fast in Bestbesetzung an.
Um 14:10 konnten die Bretter freigegeben werden und alle Eröffnungen verliefen zunächst ruhig. Nach gut eineinhalb Stunden remisierte Daniel an Brett 2. Um 16 Uhr folgte unser Cräck an Brett 4 ebenfalls mit einem Remis. Inzwischen hatte Robert an Brett 5 minimale Stellungsvorteile erarbeitet, Ditti an Brett 3 allerdings lag da eher hoffnungslos mit einem Bauern weniger und desolater Stellung zurück. Günther an Brett 8 konnte sich einen Mehrbauern erarbeiten, der jedoch später nicht viel nützen sollte. Es war nun fast wieder so wie gegen Postbauer-Heng; es stand niemand klar auf Sieg, eigentlich eher auf Kippe, sich evtl. gerade doch mit einem 4:4 zu retten. Dann kamen weitere Remis zusammen, gegen 16:40Uhr das von André auf Brett 1, fünf Minuten später von Heinz auf Brett 7. Durch eine Ungenauigkeit an Brett 3 gegnerseits kam Ditti, der temporär einen zweiten Bauern zurück lag, wieder ins Spiel, holte sich einen Bauern zurück und erzwang dann auch das Remis. Aufatmen! Tomasz um 17Uhr an Brett 6 remisierte dann auch noch. Der Punktezähler stand aktuell bei 3:3, als Robert eine Qualität gewann und den Königsflügel mit verdoppeltem Turm der Gegenerin öffnen konnte. Mit dann noch zusätzlichem Mehrbauern und Mattangriff war der erste volle Brettpunkt und der vierte Mannschaftspunkt sicher. Dann schauten wir alle gespannt auf Brett 8 bei Günther, dessen Gegnerin keinen Zweifel an einer deutlich besseren Spielstärke ließ, als ihre aktuelle DWZ aussagte. Sie zwang Günther zu einem Verteidigungsmanöver, da sein Königsflügel durch gegnerische Turmverdopplung auf der a-Linie mehr als anfällig war. Letztlich ergab sich dann in beidseitig hoher Zeitnot eine dreifache Zug-/Stellungswiederholung, die dann zum Remis führte. Sieg zum 4,5:3,5. Wir mussten auch nicht mehr abwarten und bangen, wie die anderen Mannschaften spielten, denn den siebten Platz hatten und haben wir sicher. Ich denke, der reicht zum Klassenerhalt. (Bericht: Dieter M., MF SF Fürth 1)